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Noch vor einiger Zeit hätte ich auf die Frage danach, ob ich meine Werte kenne, ohne zu überlegen geantwortet: „Klar kenne ich meine Werte“.

Heute überlege ich etwas länger, wenn ich danach gefragt werde. Mir wird bewusst, dass es ein großer Unterschied ist, die eigenen Werte nennen zu können oder sich regelmäßig neu ehrlich zu fragen: Was bedeuten diese Werte genau für mich? Und: Habe ich meine Werte heute gelebt?

Es gibt Tage, an denen ich erkenne, dass meine Werte kennen und meine Werte tatsächlich leben, auseinanderdriften. Einer meiner Werte ist Aufrichtigkeit. Ich möchte ehrlich und aufrichtig mir selbst gegenüber sein. Und ich möchte in meiner Kommunikation mit anderen Menschen nichts zurückhalten. Für mich eine der schönsten Erfahrungen in den letzten Monaten ist es, dass ich mich bildlich gesprochen „nackig machen“, mich auch mir relativ fremden Menschen mit Stärken und Schwächen zeigen kann und- mir nichts passiert. Der Preis für diese Aufrichtigkeit ist manchmal ein Gefühl von Verletzbarkeit, von Unsicherheit oder auch Angst, was der/die andere mit dem, was ich erzählt habe, tun wird.

Gleichzeitig wächst aber mein Gefühl von innerer Stärke und der Gedanke: „Was kann mir denn Schlimmes passieren?!“

Wie geht es dir, wenn du über deine Werte nachdenkst? Und wie es, wenn du mit anderen Menschen darüber sprichst?

Wenn du deine Gedanken, Anregungen, Erfahrungen hier mit anderen Frauen teilen möchtest, kannst du das gern in der Kommentarfunktion weiter unten tun.

Herzliche Grüße

Jana