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Über Vorgesetzte, Kollegen, Nachbarn…zu reden, ist sicherlich den meisten von uns vertraut und durchaus menschlich.

Manchmal vergessen wir dabei, dass Worte sehr machtvoll sind und wir mit den Geschichten, die wir uns und anderen erzählen, Realität formen.

Da ist der neue Kollege, über den gesagt wird, dass er seine Frau mit Kindern hat sitzen lassen, da sind die syrischen Nachbarn, mit denen kaum jemand persönlich gesprochen hat, über die aber alle „wissen“, dass man „denen“ nicht trauen kann. Wenn wir den Menschen plötzlich gegenüber stehen, haben diese Bilder oder Gerüchte implizit einen Einfluss auf die Beziehung.

Eine meiner Lieblingsübungen in Seminaren ist der sogenannte „Ressourcentratsch“, hier oben im Norden würde man vielleicht sagen „Ressourcenschnack“. Der Ressourcentratsch funktioniert genauso wie negativer Tratsch und Klatsch, nur dass er eine Einladung ist, über die positiven Seiten und Erfolge einer Person zu sprechen.

Was hältst du von folgendem Experiment? Beobachte dich für einige Stunden, einen Tag, eine ganze Woche… wann immer du das Bedürfnis hast, über andere zu sprechen:

Was passiert bei dir selbst, wenn du dich genau dann entscheidest, den Fokus auf die Stärken dieser Person zu legen und ausschließlich auf wertschätzende Art und Weise über sie oder ihn zu sprechen?

Und was passiert, wenn du dieses Prinzip auch bei dir selbst anwendest?